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seniorTrainer des 2. Kurses geehrt

Regierungspräsident Dr. Thomas Bauer hat am Montag, 21.11.2011, in Ansbach, 52 erfolgreich qualifizierte Seniortrainer aus ganz Mittelfranken geehrt.

Die Qualifizierung der Seniortrainer erfolgt in Mittelfranken in Anlaufstellen in Nürnberg, Fürth, Ansbach, Neustadt a.d. Aisch, Pleinfeld, Wendelstein sowie Schwabach. Sie werden vom Bayerischen Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen aus dem Programm „Erfahrungswissen für Initiativen (EFI)" finanziell unterstützt.

Durch die Ausbildung wird das Eigenengagement älterer Mitmenschen angeregt und in einer kompakten Schulungsphase das nötige Wissen vermittelt, um etwa neue Projekte aufzubauen oder bestehende Initiativen zu beraten. Dabei zeichnen sich die ausgebildeten Seniortrainer vor allem dadurch aus, dass sie als Impulsgeber fungieren, bürgerschaftliches Engagement vor Ort unterstützen bzw. anregen und damit weitere Personen motivieren, sich an ihren Projekten zu beteiligen. Durch das Engagement wird somit auch ein Multiplikatoreneffekt erzielt. „Dieser ehrenamtliche Einsatz der Senioren ist ein ausgezeichnetes und nachahmenswertes Beispiel aktiven und solidarischen Handelns in einer lebendigen Gesellschaft“, so Regierungspräsident Dr. Thomas Bauer.

Weitere Informationen zum Programm „Erfahrungswissen für Initiativen (EFI)" finden sich im Internet unter Externer Link folgt:www.stmas.bayern.de/senioren/aktive/efi.php.

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seniorTrainer - die GSG 9 für das Ehrenamt im Landkreis

In einer abschließenden Rede zu einer 6-tägigen, vom bayrischen Sozialministerium geförderten Ausbildung bezeichnete Norbert Schuster, 3. Bürgermeister der Marktgemeinde Pleinfeld, die neu ausgebildeten seniorTrainerinnen als die „GSG 9 des Ehrenamtes“ im Landkreis.

Im Mehrgenerationenhaus (MGH) in Pleinfeld haben 10 Männer und Frauen der Generation 50-plus aus dem Landkreis ihre Ausbildung abgeschlossen. Das Ziel: Ihr Erfahrungswissen in ehrenamtlichen Initiativen einzusetzen und die Ressourcen von Sozialkapital noch bewusster zu machen und zu fördern.

Unter der Leitung von Cornelia Wagner und Katja Pentenrieder fand im MGH in Pleinfeld eine insgesamt 6-tägige Ausbildung in Form von Seminaren und interaktiven Workshops statt, mit dem Ziel, im Landkreis weitere seniorTrainerinnen zu etablieren.

Aus Ideen Projekte entwickeln, Mitstreiter finden, zuständige Stellen informieren und unterstützen, Konfliktmanagement, Finanzierungsmöglichkeiten erschließen (Fundraising), neue Netzwerke schaffen bzw. bestehende erweitern – diese und viele weitere Themen im Zusammenhang mit der immer wichtiger werdenden Schöpfung und Nutzung von Sozialkapital waren Inhalt der Ausbildung.

Von den Teilnehmern bereits begonnene Projekte und Initiativen in der Kinder- und Jugendbetreuung, zur Förderung des Tourismus oder in der Hospizarbeit werden fortgeführt und ausgebaut. Weitere Ideen sind vorhanden und werden nun überprüft: Sind sie notwendig? Sind sie umsetzbar? Oder gibt es das bereits?Fragen z.B. wie: Ist eine Kombination von Urlaub und Trauerarbeit in Altmühlfranken umsetzbar und wie könnt man dies anbieten? Oder: Wohngemeinschaften für „Gesinnungsgleiche ab Ü 40 bis …“, die eine kleine gemütliche Wohngemeinschaft dem großen Seniorenheim vorziehen. Geschichtsträchtige Wanderpfade anlegen und Einheimischen wie Gästen die reiche Vergangenheit der Region näher bringen.

Im Landkreis findet sich bereits vielfach funktionierendes bürgerschaftliches Engagement. In Verbänden und Vereinen, Initiativen oder auch „nur“ durch die Nachbarschaftshilfe im Kleinen sind Ehrenamtliche aktiv. Der Bedarf ist groß und wächst weiter. Ideen aufgreifen, Aktive und Interessierte vernetzen und Initiativen beraten ist eine Hauptaufgabe.

Einrichtungen wie das MGH und die Freiwilligenagentur des Landkreises (FA) in Pleinfeld unterstützen und koordinieren ehrenamtliche Aktivitäten. Die seniorTrainerinnen leisten dabei einen wertvollen Beitrag und wirken als Multiplikatoren beim Ausbau des Bürgerengagements.

Was sind seniorTrainerinnen?

seniorTrainerinnen sind Menschen der Generation 50plus, die sich nicht (nur) im traditionellen Ehrenamt engagieren, sondern die ihr Erfahrungswissen, ihre Kompetenzen und Fähigkeiten flexibel einbringen, ihr Engagement selbst gestalten und als Multiplikatoren wirken sollen.

Ihr Ziel ist, daran mitzuwirken, überholte Altersbilder zu korrigieren, die Rolle der Älteren in der Gesellschaft anders/neu zu definieren und das Verständnis und die Zusammenarbeit zwischen den Generationen nachhaltig zu verbessern.

Für diese anspruchsvolle Aufgabe haben sie eine speziell entwickelte Aus- bzw. Fortbildung erfolgreich absolviert.

SeniorTrainerinnen üben ihre Tätigkeit ehrenamtlich, selbstbestimmt, selbstorganisiert und selbstverantwortlich aus. Sie arbeiten alleine - oder vernetzt in sog. Senior-Kompetenzteams.

Seit 2002 sind rund 4.000 seniorTrainerinnen innerhalb des Bundesmodelprogramms „Erfahrungswissen für Initiativen“ (EFI) und den Nachfolgeprogrammen der Bundesländer nach dieser neuen, zukunftsweisenden Methode weitergebildet und für den praktischen Einsatz vorbereitet worden.

Dieses Konzept macht Erfahrungswissen aus den verschiedensten Berufen einschließlich der in einem langen Leben erworbenen sozialen Kompetenz nutzbar für Freiwilligenorganisationen, soziale Einrichtungen und Kommunen. Gleichzeitig zeigt es dem Senior, dass sein Erfahrungswissen noch einen Wert hat, indem er es zum Wohle Anderer einsetzt.

 

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2. EFI-Kurs startet 2011

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seniorTrainer in Ansbach geehrt

Im Auftrag der bayerischen Sozialministerin Christine Haderthauer hat Regierungspräsident Dr. Thomas Bauer in Ansbach sieben Bürger aus dem Landkreis Weißenburg und Gunzenhausen für ihr Engagement als Seniorentrainer und in Ihrer Gemeinde geehrt.

Der mittelfränkische Regierungspräsident erinnerte in seiner Laudatio an die Intention des 2002 vom bayerischen Sozialministerum ins Leben gerufenen Modellprogramm, die Erfahrung älterer Menschen zu nutzen, um Bürgerengagement im dritten Lebensabschnitt zu fördern. Nach einer kompakten Schulungsphase, würden die Teilnehmer als geschulte Seniortrainer bürgerschaftliche Projekte initiieren und bestehende Initiativen beraten und betreuen. Die Tatigkeitsfelder reichten dabei von der Kinderbetreuung, über Schul- und Familienpatenschaften bis zur Nachbarschaftshilfe und Tauschbörsen. "Diese Art von eherenamtlichem Einsatz ist ein hervorragendes und nachahmenswertel Beispiel für aktives und solidarisches Handeln in einer modernen Gesellschaft". lobte der Regierungspräsident das Engagement der seniorTrainer.

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Die ersten sieben seniorTrainer

seniorTrainer - ein Titel, den auch Norbert Schuster, 3. Bürgermeister der Gemeinde Pleinfeld und Referatsleiter im Mehrgenerationenhaus, nicht gerade gut findet. "Der Name ist verkehrt, das Programm ist aber gut", sagte er jetzt bei der Verleihung der Zertifikate an die ersten seniorTrainer, die in Pleinfeld von Cornelia Wagner und Katja Pentenrieder wissen, dass auch in der Pleinfelder Bürgerschaft noch großes Potenzial vorhanden wäre, das man für das Gemeinwohl nutzbar machen könnte."Vor allem Frauen, die lange zu Hause waren und sich um Haushalt und Familie gekümmert haben, wissen gar nicht, über welche Fähigkeiten sie verfügen, hat Pentenrieder beobachtet. Eine Erfahrung, die sich jetzt auch in dem 35-stündigen Seminar bewahrheitet hat. Denn die sieben Teilnehmer sprudeln gerade zu über vor Ideen, die sie schon bald in die Tat umsetzen wollen. Ursula Haas aus Treuchtlingen will in iherer neuen Heimatstadt gemeinsam mit anderen Mitstreitern zum Beispiel eine Familienpatenschaft ins Leben rufen. Als die einstige kaufmännische Leiterin aus dem Berufsleben ausschied, ist sie erst einmal "wertvolles Miteinander" erlebt. Eine Erfahrung, die sie jetzt auch anderen Menschen gönnen will. Durch die Familienpatenschaften sollen beide Seiten profitieren. Wer zum Beispiel ehrenamtlich Kleinkinder betreut, weis Frau Haas aus Erfahrung, der bekommt emotional viel zurück.

 "Ehrenamt bringt Lebensqualität"

 Eine Einschätzung, die auch der Weißenburger Seniorenbeirat Karl-Heinz Zeier teilt: "Von einem Euro, das man im Ehrenamt einsetzt, bekommt man volkswirtschaftlich 8 Euro zurück." Und noch eines hat Zeier. der sich als einziger Mann zum seniorTrainer ausbilden ließ, schon oft am eigenen Leib erfahren: "Das Ehrenamt ist wichtig, um die Lebensqualität aufrecht zu erhalten."

Gerade in finanziell schwierigen Zeiten werden vor allem die Gemeinden im ländlichen Raum "zu den größten Verlierern des demografischen Wandels gehören", befürchtet Bürgermeister Schuster. Wenn in einem Ort nach und nach erst die Post geschlossen, der öffentliche Fernsprecher oder das einzige Bekleidungsgeschäfft verschwindet, könne man daran die schleichende Stadtflucht erkennen, meinte er. Folglich müssten die Kommunen schon jetzt präventiv reagieren und sich attraktiver für ältere Mitbürger machen. Ein Standbein für die Bevölkerung sieht der Referatsleiter im ehrenamtlichen Engagement für das Bürgerhaus, mit dem die frisch ausgebildeten Seniortrainer jetzt verstärkt zusammenarbeiten. "Sie sind jetzt die Multiplikatoren für das Bürgerhaus, sagte Schuster, der von einem überzeugt ist: "Für unsere Kommune wird sich das positiv bemerkbar machen." Denn der Bürgermeister ist fest überzeugt davon, dass der Kurs Früchte tragen wird.

Und das auch im wörtlichen Sinne. Denn in Kürze werden die seniorTrainerinnen ein Beet im Schlossgarten neu bepflanzen. Einen Sponsor haben die quirligen Damen auch bereits gefunden: Die Gärtnerei Mittl hat sich Bereit erklärt, die Pflanzen kostenlos beizusteuern. Nur ein Beispiel, dass die theoretischen Kursinhalte auch gleich in die Praxis umgesetzt werden können: Denn neben den "Strategien zur Gewinnung von Freiwilligen", der Projektentwicklung und Netzwerkarbeit wissen die Teilnehmer jetzt auch, wie man Gelder locker macht. Auf dem Zeugnis ist dieser Kursinhalt natürlich etwas verklausulierter formuliert und heißt dort: "Fundraising".

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Erster EFI-Kurs absolviert

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EFI - Erfahrungswissen für Initiativen

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Markt Pleinfeld beteiligt sich an EFI

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Letzte Aktualisierung am 03.02.2012